Dirigenten

Christian Thielemann



 


 
 
Münchner Philharmoniker    
Seit:  September 2004

Mit Beginn der Saison 2004/2005 hat Christian Thielemann sein Amt als Generalmusikdirektor der Münchner Philharmoniker angetreten. Von 1997 bis 2004 war er Generalmusikdirektor der Deutschen Oper Berlin. Thielemann ist gebürtiger Berliner und begann schon in sehr frühen Jahren mit der harten, aber – so Herbert von Karajan – letztlich „unabdingbaren Ochsentour” der klassischen Kapellmeister-Karriere durch zahlreiche kleinere Bühnen. Nach zwanzig Jahren Opernerfahrung konzentriert er sich nun auf ausgewählte Orchester und wenige Opernhäuser wie die Wiener Staatsoper sowie auf die Salzburger und Bayreuther Festspiele. Nicht zuletzt aufgrund seiner Berliner Aufführungen sämtlicher in Bayreuth gespielter Werke Richard Wagners sowie seines Berliner Richard Strauss-Repertoires mit „Salome“, „Elektra“, „Frau ohne Schatten“ und „Daphne“ gilt Thielemann als einer der weltweit gefragtesten Dirigenten. In der Opernliteratur reicht seine immense Bandbreite bis zu Schönbergs „Moses und Aron“ und Henzes „Prinz von Homburg“. Tourneen führten ihn u. a. nach Japan, Italien, Spanien, Portugal und Frankreich. Christian Thielemann gastiert an den wichtigsten Opernhäusern der Welt. Am Londoner Opernhaus Covent Garden dirigierte er „Jenufa“, „Elektra“, „Rosenkavalier“, „Ägyptische Helena“ sowie Hans Pfitzners „Palestrina“ - eine Produktion, die er anschließend auch im Rahmen des ersten Gastspiels von Covent Garden an der New Yorker Met leitete. An der Met dirigierte er außerdem „Rosenkavalier“, „Frau ohne Schatten“ und „Arabella“, an der Lyric Opera in Chicago eine Neuproduktion der „Meistersinger von Nürnberg“. Bei den Bayreuther Festspielen debütierte Thielemann im Jahr 2000 mit Wagners „Meistersinger von Nürnberg“. 2001 dirigierte er „Parsifal“, 2002 eine Neuproduktion des „Tannhäuser“; 2006 wird er den neuen Bayreuther „Ring“ dirigieren. An der Wiener Staatsoper leitete er im Frühjahr 2003 eine Neuproduktion des „Tristan“; im Juni 2005 dirigierte er dort eine Wiederaufnahme von „Parsifal“. Christian Thielemann gastiert bei den Wiener und Berliner Philharmonikern, der Staatskapelle Dresden, dem Concertgebouw Orkest Amsterdam, dem Israel Philharmonic Orchestra sowie dem Philharmonia Orchestra London, mit dem er auch auf Tourneen in Spanien, Portugal, Italien, Deutschland und in der Schweiz konzertierte. In den USA verbindet Thielemann eine regelmäßige Zusammenarbeit mit den Orchestern in New York, Philadelphia und Chicago. Im Oktober 2000 begann seine enge Zusammenarbeit mit den Wiener Philharmonikern; sein Debüt im Wiener Musikverein mit Strauss‘ „Alpensinfonie“ und „Rosenkavalier“-Suite wurde von der Deutschen Grammophon veröffentlicht. Im September 2002 dirigierte Thielemann die Wiener Philharmoniker im Musikverein sowie anschließend in Paris, London und Dortmund. Im Herbst 2003 reiste er mit dem Orchester nach Konzerten in Wien zu einer Tournee nach Japan. Im Sommer 2005 eröffnetet er mit den Wiener Philharmonikern die Salzburger Festspiele. Für die Deutsche Grammophon Gesellschaft nahm Christian Thielemann mit dem Philharmonia Orchestra London alle Symphonien von Schumann sowie Beethovens 5. und 7. Symphonie auf, mit dem Philadelphia Orchestra Vorspiele und Ouvertüren Richard Wagners. Vier Aufnahmen mit dem Orchester der Deutschen Oper Berlin waren Ouvertüren und Vorspielen von Hans Pfitzner und Richard Strauss, Carl Orffs „Carmina Burana“, Schönbergs „Pelleas und Melisande“ sowie Beethoven-Kantaten gewidmet; zuletzt erschien eine Arien-CD mit Thomas Quasthoff und dem Orchester der Deutschen Oper Berlin. 2003 erschien – wiederum mit den Wiener Philharmonikern – ein Live-Mitschnitt u. a. von Strauss’ „Heldenleben“. Im Mai 2004 veröffentlichte die Deutsche Grammophon Gesellschaft mit dem Live-Mitschnitt von „Tristan und Isolde“ aus Wien Christian Thielemanns erste Operngesamtaufnahme. Zu Beginn des Jahres 2005 erschien ein Live-Mittschnitt des Antrittskonzerts von Christian Thielemann als neuem Generalmusikdirektor der Münchner Philharmoniker mit der 5. Symphonie von Anton Bruckner, produziert von der Deutschen Grammophon Ge
 

 

 
 
 

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