Cornelius Meister, geboren 1980 in Hannover, ist seit der Spielzeit 2005/2006 Generalmusikdirektor der Stadt Heidelberg. In dieser Funktion ist es ihm in nur zwei Spielzeiten gelungen, nicht nur überregional, sondern auch international auf den Heidelberger Konzert- und Opernspielplan aufmerksam zu machen. 2006/07 zeichnete der Deutschen Musikverlegerverband den Heidelberger Spielplan mit dem „Preis für das beste Konzertprogramm der Spielzeit" aus, das Philharmonische Orchester wurde mehrmals in der Zeitschrift „Opernwelt" als „Orchester des Jahres" nominiert. Einladungen in alle Welt waren die Folge: Sein Debüt in Japan gab Cornelius Meister 2006 mit Beethovens „Fidelio" am New National Theatre in Tokyo, sein Debüt auf der Iberischen Halbinsel gibt er Anfang dieser Spielzeit mit einem Konzert in Lissabon beim Orquestra Sinfonica Portuguesa. Es folgen im November 2007 sein Debüt in den USA mit dem Indianapolis Symphony Orchestra sowie sein Frankreich Debüt mit dem Orchester der Pariser Oper mit einem Konzert im Salle Pleyel. Eine Einladung nach Bournemouth (Debüt in Großbritannien) liegt für Herbst 2008 vor. Im deutschsprachigen Raum ist Cornelius Meister ein gefragter Operndirigent, der an großen Häusern wie Hamburg, Frankfurt, München und Stuttgart regelmäßig zu Gast ist. Besonders hervorzuhebende Engagements der kommenden Saison sind die „Arabella" von Strauss an der Hamburgischen Staatsoper sowie Wagners „Der fliegende Holländer" in München und „Siegfried" in Riga. Mit hervorragenden Kritiken bedacht wurde sein Dirigat von Honneggers „Jeanne d'Arc" in einer szenischen Realisation am Baseler Theater zum Abschluss der letzten Saison. Nicht weniger erfolgreich ist seine Tätigkeit als Konzertdirigent. Gleich zu Saisonbeginn wird Cornelius Meister die NDR Radiophilharmonie in einer Aufführung von „Ein Deutsches Requiem" von Brahms leiten. Weitere Engagements führen ihn - neben der Konzertreihe mit seinem Heidelberger Orchester - u.a. zu den Essener Philharmonikern, zum Radiosymphonieorchester Berlin, zum Frankfurter Museumsorchester und zum Baseler Symphonieorchester. Einladungen zu den Radiosymphonieorchestern Saarbrücken und Stuttgart sowie zu den Dresdner und Düsseldorfer Symphonikern liegen bereits vor. Cornelius Meister konzertiert neben seiner Tätigkeit als Dirigent weiterhin auch als Pianist. In Heidelberg sind seine Klavierkonzerte mit ihm als Solisten und Dirigenten regelmäßig ausverkauft. In dieser Weise brachte er bereits die Klavierkonzerte von Grieg, Liszt und Gershwins „Rhapsody in Blue" zur Aufführung. Er tritt regelmäßig in Kammerkonzerten auf und gibt Duoabende mit Clemens Trautmann sowie Liederabende mit Jan Buchwald. Cornelius Meister studierte Klavier und Dirigieren in Hannover bei Konrad Meister, Martin Brauß und Eiji Oue sowie in Salzburg bei Dennis Russell Davies und Karl Kamper. 1996 gewann er zusammen mit seinem Klarinettenpartner Clemens Trautmann den 1. Preis beim Südwestdeutschen Kammermusikwettbewerb, den Publikumspreis des Schleswig-Holstein Musik Festivals und 2000 den Preis der Deutschen Stiftung Musikleben beim Deutschen Musikwettbewerb. Der Deutsche Musikrat nahm ihn 2003 in die Bundesauswahl „Dirigentenforum" auf. In den Jahren 2001 und 2002 war Cornelius Meister Assistent des GMD am Theater Erfurt, im darauf folgenden Jahr debütierte er an der Hamburgischen Staatsoper, wo er seither regelmäßig dirigiert. 2003 gab er sein Debüt an der Staatsoper Hannover, letzterer blieb er bis zum Jahre 2005 als Kapellmeister verbunden. Bei der „Parsifal"-Neuproduktion der Bayreuther Festspiele 2004 war er Assistent von Pierre Boulez.
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