Jan Willem de Vriend |
  

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Jan Willem de Vriend studierte Violine an den Konservatorien von Amsterdam und Den Haag. Bereits während seines Studiums dirigierte er erste Opernproduktionen, darunter Die Fledermaus von Johann Strauß und Silbersee von Kurt Weil. In 1982 gründete er das Combattimento Consort Amsterdam, ein Ensemble das sich vor allem auf die Ausführung der Musik aus dem 17. und 18. Jahrhundert konzentriert. Als Geiger und Künstlerischer Leiter dieses Ensembles gab er zahlreiche Konzerte und Opernproduktionen in den Niederlanden, aber auch in verschiedenen anderen Ländern Europas, Nord- und Süd-Amerikas und in Japan. Darüber hinaus machte er mit dem Combattimento Consort Amsterdam zahlreiche CD-Aufnahmen wovon einige im niederländischen CD-Magazin Luister mit Höchstnoten ausgezeichnet wurden sowie Rundfunk- und Fernsehaufnahmen. De Vriend war als Konzertmeister außerdem bei Ensembles wie Camerata Bern und Ensemble Oriol Berlin zu Gast. Neben seiner Tätigkeit beim Combattimento Consort Amsterdam ist Jan Willem de Vriend regelmäßig als Dirigent zu Gast beim Radio Kamer Orkest, dem Nederlands Kamerorkest, dem Brabants Orkest, dem Gelders Orkest, dem Noord Nederlands Orkest und dem Limburgs Symfonie Orkest. Mit dem Radio Kamerorkest und dem Brabants Orkest entstanden von diesen Engagements außerdem Radio-, TV- und CD-Aufnahmen. Im Ausland dirigierte er unter anderem das RIAS Jugend Orchester und die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen. Die Oper hat bereits seit Beginn seiner Karriere als Dirigent einen wichtigen Platz im Tätigkeitsfeld von Jan Willem de Vriend eingenommen. Unter seiner Leitung kamen verschiedene Co-Produktionen zu Stande (darunter Rodelinda und Alcina von Händel, L’incoronnazione di Poppea und L’Orfeo von Monteverdi, King Arthur und Dido and Aeneas von Purcell) mit den Theatergruppen „Onafhankelijk Toneel“, „Huis aan de Amstel“ und der „Nationalen Reisopera“ der Niederlande mit Sitz in Enschede. Darüber hinaus dirigierte er Mozarts Oper Die Zauberflöte an der Opera du Rhin in Strassbourg, Monteverdi’s L’Orfeo an der Oper von Luzern, die Oper Der Stein der Weisen in einer Regie von Eva Buchmann sowie eine ausgedehnte Tournee durch die Niederlande mit Die Fledermaus von Johann Strauß. In der Saison 2003/2004 war Jan Willem de Vriend zu Gast u.a. beim Radio Kamer Orkest, dem Radio Philharmonisch Orkest, der Beethoven Akademie, dem Nederlands Kamerorkest, dem Gelders Orkest, dem Brabants Orkest, dem Noord Nederlands Orkest und dem Limburgs Symfonie Orkest und dirigierte Jan van Vlijmens Version von Die Kunst der Fuge, in einer Aufführung mit Mitgliedern des Koninklijk Concertgebouw Orkest Amsterdam, wovon außerdem eine CD-Aufnahme produziert wurde. Im Herbst 2004 stand eine Europa Tournee mit einer szenischen Prodution von Händels Opera Agrippina auf dem Programm. Ab der Saison 2006/2007 ist Jan Willem de Vriend als Chef-Dirigent und Künstlerischer Leiter an das Orkest van het Oosten (The Netherlands Symphony Orchestra) verbunden. Weiterhin ist er als Gastdirigent eingeladen u.a. zum Schwedischen Ensemble Musica Vitae, der Radio Kamer Filharmonie Hilversum, dem Residentie Orkest Den Haag, dem Noord Nederlands Orkest, dem Brabants Orkest, dem Limburgs Symphonie Orkest und der Nationalen Reisopera. Außerdem ist eine ausgedehnte Tournee mit der Oper Arminio von Biber für die Saison 2006/2007 geplant. Stand: 18. September 2006
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