Dirigenten

Andris Nelsons



 


 
 
Nordwestdeutsche Philharmonie    
Seit:  2006/2007

Der lettische Dirigent Andris Nelsons wurde schon im Alter von 24 Jahren zum Chefdirigenten der Lettischen Nationaloper berufen, seit der Saison 2006/2007 ist er Chefdirigent der Nord-westdeutschen Philharmonie Herford. Es waren diese beiden Ernennungen, die gleich zu Beginn einer internationalen Karriere Andris Nelsons als einen Dirigenten etablierten, den man nicht aus den Augen verlieren sollte. Ohne Ausnahme ist Andris Nelsons bisher von allen Orchestern, bei denen er debütierte, wieder eingeladen worden, jüngst u. a. zum Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, zum Tonhalle Orchester Zürich, zum Helsinki Philharmonic und zum BBC Philharmonic Orchestra, zur NDR Radiophilharmonie und zum Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin. Darüber hinaus sind Debüts beim Oslo und beim Royal Stockholm Philharmonic Orchestra, beim Radiosymphonieorchester Wien, beim Mozarteum Orchester Salzburg, bei den Dresdner Philharmonikern und Bamberger Symphonikern, beim City of Birmingham Symphony Orchestra und beim Concertgebouw Orkest für die kommenden Spielzeiten vereinbart. Er wird außerdem zweimal in den kommenden Spielzeiten in den USA gastieren, beim Pittsburgh sowie beim Los Angeles Symphony Orchestra. Andris Nelsons konzertiert mit namhaften Solisten wie Mischa Maisky, Mikhail Pletnev, Gidon Kremer, Håkan Hardenberger, Renaud Capuçon, Olli Mustonen, Sarah Chang, Nikolai Znaider, Alban Gerhardt und Baiba Skride. An den Opernhäusern ist Andris Nelsons ebenfalls kein Unbekannter mehr. Im Januar 2007 gab er sein Debüt an der Deutschen Oper Berlin mit La Bohème und wurde daraufhin sofort für eine Wagner-Gala mit Deborah Voigt im Juni 2007 verpflichtet. Im Frühjahr 2009 kehrt er an dieses Haus mit Eugen Onegin zurück. Weitere Debüts führen ihn an die Hamburgische Staatsoper im Juni 2008 mit Turandot und an die Wiener Staatsoper in der Saison 2008/2009 mit Aufführungen von Tosca und Madama Butterfly. An seinem Stammhaus dirigerte er u.a. La Bohème, Madama Butterfly, Turandot, Pique Dame sowie Das Rheingold und Die Walküre. Als erste CD (erschienen bei Orfeo in 2006) hat Andris Nelsons mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks die beiden Violinkonzerte von D. Schostakowitsch eingespielt, Solistin ist Arabella Steinbacher. Die Aufnahme wurde im Januar 2007 mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet.
 

 

 
 
 

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